Informatik, TU Wien

Wirtschaftskammer-Preis für Informatics Innovation Center (i²c)

Von der Forschung in die Wirtschaft: Birgit Hofreiter wurde für das Projekt „Informatics Innovation Center“ mit dem Wirtschaftskammerpreis 2015 der Wirtschaftskammer Wien ausgezeichnet.

Jedes Jahr legt die Wirtschaftskammer Wien einen anderen Jahresschwerpunkt für die Ausschreibung des Wirtschaftskammerpreises fest, mit dem erfolgreiche Universitätsprojekte gefördert werden. Für das Jahr 2015 war der Schwerpunkt „Unternehmertum“ gewählt worden. In der Sparte Information & Consulting“ wurde nun im Bereich „Positive Aspekte und eventuell negative Auswirkungen der österreichischen Förderlandschaft auf Start ups“ ein Projekt der TU Wien ausgezeichnet: Birgit Hofreiter erhielt den Preis für das Projekt „Informatics Innovation Center (i²c) – Die universitäre Innovationsplattform der TU Wien“. Er ist mit €25.000 dotiert und wird dafür verwendet, die Aktivitäten des i²c weiter zu intensivieren.

Der Weg von der Forschungsidee zur wirtschaftlichen Umsetzung ist oft weit. Zwar gibt es inzwischen verschiedene Förderstellen und Inkubatoren, doch noch immer fehlt an den Universitäten manchmal das nötig Know-How um aus einem Forschungsprojekt ein Produkt werden zu lassen. Das Informatics Innovation Center (i²c) versucht, die Lücke zwischen universitärer Forschung einerseits und den Inkubatoren, Förderstellen und potenziellen Investoren andererseits zu schließen. 

„Das Innovation Center versteht sich als „Mindsetter“, der den bestehenden Gründungseinrichtungen vorgelagert ist und sich unter anderem zur Aufgabe gemacht hat, zur potentiellen Stärkung des Wirtschaftstandortes Wiens beizutragen“, sagt Birgit Hofreiter. Passende Forschungsergebnisse mit Innovationspotenzial müssen identifiziert werden, Forschungsgruppen, die einander ergänzen können, müssen zueinandergeführt werden, gleichzeitig sollen Studierende mit Gründungspotenzial unterstützt und die aktuelle Förderlandschaft laufend analysiert werden.

Die Fakultät für Informatik der TU Wien ist eine der größten in Europa in diesem Fachbereich. Dadurch stellt die Fakultät einen natürlichen Angelpunkt für Innovationen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie dar. Der Wirtschaftsstandort Wien soll einerseits durch Neugründungen gestärkt werden, andererseits sollen auch etablierte Unternehmen und bereits gegründete Startups dabei unterstützt werden, die Nähe zur TU Wien zu suchen, um Innovationen mit hoher wissenschaftlicher Qualität auf den Markt zu bringen. Auch Investoren können die Expertise von i²c nutzen.

 

Originaltext von Florian Aigner