Informatik, TU Wien

OutsideTheBox: Umdenken bei assistiven Technologien

Neue Herangehensweise an das Gestalten von Technologie als Unterstützung von autistischen Kindern

OutsideTheBox ist ein FWF-gefördertes Forschungsprojekt, welches am Institut für Gestaltungs- und Wirkungsforschung angesiedelt ist und von Christopher Frauenberger geleitet wird. Die Projektmitarbeiter wollen Technologiegestaltung anders angehen als bisher: Ziel dieses Projektes ist es, gemeinsam mit Kindern am autistischen Spektrum assistive Technologien zu entwerfen, die ihren Bedürfnissen entsprechen, ohne sich auf ihre Defizite zu konzentrieren. Anstatt vorab definierte fehlende Fähigkeiten auszugleichen, sollen die Technologien in ihrer Gestaltung von den Kindern selbst beeinflusst werden, denn nur dann sind sie für ihre Lebenswelt sinnvoll.


Dieses Ziel soll durch mehrere unterschiedliche, partizipative Gestaltungs-Methoden erreicht werden, unter anderem durch "Co-operative Inquiry" ('mit' Menschen, anstatt 'an' Menschen zu forschen), "Digital Fabrication" oder durch Schauspiel. Es werden Workshops mit zwölf sechs- bis achtjährigen Kindern veranstaltet, in denen sie mit den Forscherinnen und Forschern "smarte Dinge" entwerfen, die in ihren jeweiligen Lebensalltag gut hineinpassen. Die aus diesem Prozess resultierenden Anwendungen sollen die Lebensqualität von autistischen Kindern verbessern, indem sie positive Erfahrungen in deren Leben ermöglichen und ihnen dabei helfen, diese Erfahrungen mit anderen Menschen zu teilen.
Ein Bericht über eine dieser Anwendungen findet sich im Artikel Eine „Denkmaschine“ für Holger auf diepresse.com.