Informatik, TU Wien

Reihungstest für die Bachelorstudien des Studienfelds Informatik am 2. September 2016

581 Informatik-Studienplätze stehen an der TU Wien entsprechend der Leistungsvereinbarungen 2016-18 zur Verfügung, Anmeldungen für das kommende Studienjahr waren bis zum 15. Juli möglich. Mit 749 gültigen Registrierungen wurde diese Zahl deutlich überschritten. Am 2. September 2016 findet deshalb ein Reihungstest für die Studienplatzvergabe statt.

TU Wien, Presseaussendung 46 / 2016, Herbert Kreuzeder

In Abstimmung mit der Universität Wien hat sich die TU Wien entschlossen, ein zweistufiges Aufnahmeverfahren für die Bachelorstudien der Informatik und Wirtschaftsinformatik durchzuführen. Dieses findet nur einmal im Jahr statt, unabhängig ob das Studium im Winter- oder Sommersemester begonnen werden soll. Eine Registrierung für das Studienjahr 2016/17 war von 1. April bis 15. Juli 2016 möglich.

Warum Aufnahmeverfahren

Ein zentrales Anliegen der Technischen Universität Wien ist, ihren Studierenden ein hohes Niveau und international anerkannte Qualität in Studium und Lehre zu bieten, wofür gute Betreuungsverhältnisse ein wesentlicher Faktor sind. "Da nicht unendlich viele Ressourcen zur Verfügung stehen, ist ein Reihungstest eine Möglichkeit, den Zugang zu regeln. Wir wollen die richtigen Studierenden finden, die ihr Studium bis zum Abschluss durchziehen wollen und können." sagt Informatik-Dekan Hannes Werthner.

Zwei Stufen

Die erste Stufe des Aufnahmeverfahrens bestand in einem deutschsprachigen Motivationsschreiben über Gründe und Erwartungen an das Informatikstudium an der TU Wien, das die Studienwerber_innen im Zuge der Online-Registrierung hochgeladen haben. Um die Ernsthaftigkeit der Anmeldungen zu gewährleisten, wurde als Teil der Registrierung ein Kostenbeitrag von 50 Euro eingehoben. "Wir sind der Überzeugung, dass ein Aufnahmeverfahren nicht zu Lasten der Studienwerber_innen gehen darf. Deshalb bekommen alle Zugelassenen den entrichteten Kostenbeitrag in Form von Gutscheinen ersetzt." erklärt Kurt Matyas, Vizerektor für Studium und Lehre.
Da die Anmeldezahl die verfügbaren 581 Plätze übersteigt, wird nun am 2. September 2016 ein Reihungstest durchgeführt. Dieser findet im Messegelände Wien statt.

Die Diversität der Ausbildungshintergründe ist ein wichtiges Anliegen der Fakultät für Informatik. Deshalb werden im Reihungstest keine Programmier- oder Informatikkenntnisse abgeprüft und auch keine Vorerfahrungen mit Computern oder Informatik vorausgesetzt. Vielmehr wird allgemeine Problemlösungskompetenz und schlussfolgerndes Denken sowie Textverständnis überprüft. Zusätzlich werden Inhalte aus einem zur Verfügung gestellten Buch abgeprüft. Informationen rund um das Aufnahmeverfahren und Beispiele wurden online bereitgestellt.

Evaluierung

Basierend auf den Erfahrungswerten bisheriger Aufnahmeverfahren an österreichischen Universitäten wurde das Verfahren möglichst gendersensibel und auf Studienanforderungen basierend erstellt. Eine Evaluierung der Testergebnisse und Studienplatzvergabe nach den Tests soll sicherstellen, dass die Auswahl diskriminierungsfrei und gendersensibel erfolgt ist. Sollte die Anzahl an Frauen signifikant gesunken sein, werden entsprechende Maßnahmen gesetzt, um einer systemimmanenten Diskriminierung entgegen zu wirken.

Informationen der Fakultät für Informatik: http://www.informatik.tuwien.ac.at/aufnahme

Rückfragehinweis:
Studiendekanin Assoz. Prof. DI Dr. Hilda Tellioglu
Studiendekanat für Informatik
Technische Universität Wien
Erzherzog-Johann-Platz1/180, 1040 Wien
T +43-1-58801-18716
hilda.tellioglu@tuwien.ac.at

Aussender:
Herbert Kreuzeder, MA
Büro für Öffentlichkeitsarbeit
Technische Universität Wien
Operngasse 11, 1040 Wien
T +43-1-58801-41023
herbert.kreuzeder@tuwien.ac.at