Informatik, TU Wien

Fehlerkompensation und Selbstreparatur für zuverlässige Systeme: Probleme, Architekturen, Grenzen

Nach Ansicht maßgeblicher Experten (auch und gerade aus der TU Wien) gewinnt die Technologie des Entwurfs hoch-zuverlässiger Systeme aus nicht-zuverlässigen Baugruppen eine hohe praktische Bedeutung, z. B. für die Automobilindustrie.

Abstract

Nach Ansicht maßgeblicher Experten (auch und gerade aus der TU Wien) gewinnt die Technologie des Entwurfs hoch-zuverlässiger Systeme aus nicht-zuverlässigen Baugruppen eine hohe praktische Bedeutung, z. B. für die Automobilindustrie. Während in der jüngeren Vergangenheit vorrangig Probleme der Software dominierten, gibt es starke Anzeichen, dass aus nanoelektronischen Bausteinen gefertigte Hardware zunehmend zum Problem wird. Dabei spielen sowohl transiente als auch permanente Fehler eine Rolle. Der Vortrag präsentiert zunächst aktuelle Techniken zur Beherrschung transienter Fehler im Überblick und geht dann auf Architekturen und Verfahren zur Reparatur permanenter Fehler in Logik-Baugruppen ein. Vorgestellt werden eine Basis-Architektur und die wesentlichen Möglichkeiten und Grenzen von Reparaturfunktionen.

Biography

Prof. Dr.-Ing. Heinrich Theodor Vierhaus, Studium der Elektrotechnik an der Ruhr-Universität Bochum 1970-1975, Dozent für Nachrichtentechnik am Technical College Dar-es-Salaam 1975-1977, Wiss. Mitarbeiter Universität Siegen 1998-2003, Promotion zum Dr. - Ing. in Elektrotechnik 2003, Wiss. Angestellter GMD-Forschungszentrum Informationstechnik in St. Augustin bei Bonn 1983-1996, dort von 1993-1996 kommissarischer Leiter des Instituts für Systementwurfstechnik (SET), seit 1996 Lehrstuhl Technische Informatik der Brandenburgischen TU Cottbus.