Informatik, TU Wien

Informatik-Student holt Sieg beim 14. Catalysts Coding Contest

Patrik Fimml hat sich gegen mehr als 400 TeilnehmerInnen aus neun Ländern durchgesetzt und holte mit seiner Software-Entwicklung den ersten Preis beim größten Programmierwettbewerb im deutschsprachigen Raum.

Alle technischen Hiflsmittel waren erlaubt und Originalität gefragt, um den Rechnern beizubringen Kommandos von den Lippen ihrer BenutzerInnen abzulesen. Vorgegeben werden Programmieraufgaben, die auf unterschiedlichen Levels gelöst werden müssen. Als Setting des Programmierwettbewerbs im Wiener Rathaus wurde der Bereich der Robotik gewählt. Um in das nächst höhere Level zu aufzusteigen, sollten die Aufgaben von den TeilnehmerInnen nicht nur in möglichst kurzer Zeit gelöst werden, sondern auch die Kreativität ihrer Lösungsansatze spielt eine wesentliche Rolle.

Patrik Fimml programmierte sich mit seiner Software-Lösung auf den ersten Platz und erhielt ein Preisgeld in der Höhe von 1.100 Euro. Der Student der Technischen Informatik hat seine Lösung auch diesmal in der Skriptsprache Ruby verfasst, mit der er bereits bei vergangenen Programmierwettbewerben gute Erfahrungen gemacht hat. Denn die gestellten Datenmanipulationsaufgaben lassen sich mit dieser, dank knapper Syntax und mittels Anleihen aus der funktionalen Programmierung, besonders schnell formulieren. Der größte Reiz für P. Fimmel an Wettbewerben teilzunehmen, ist der "Spaß, sich mit anderen zu messen und die eigene Leistungsfähigkeit auszureizen."