Informatik, TU Wien

TU Wien-Studien: Status quo zum Ende der Zulassungsfrist am 5.9.2013

Die TU Wien macht zum Ende der allgemeinen Zulassungsfrist für das Wintersemester 2013/14 am 5.9. eine vorläufige Bestandsaufnahme und analysiert das Aufkommen von neu begonnenen Bachelorstudien. Die Zahlen zeigen keine groben Abweichungen zum Vergleichszeitraum des Vorjahres.

TU Wien, Presseaussendung 74 / 2013, Herbert Kreuzeder

Status quo der Bachelorstudien zum Ende der Zulassungsfrist

Die Zahl neu begonnener Bachelorstudien zeigt, dass es kaum Veränderungen zum Wintersemester 2012/13 gibt. Insgesamt wurden 3.474 TU-Bachelorstudien inskribiert. Das bedeutet eine Änderung von +1,3 Prozent.

Studienrichtung WS 2012/13 WS 2013/14 Änderung in %
Architektur 695 673 -3,2
Bauingenieurwesen und Infrastrukturmanagement  269 332 +23,4
Elektrotechnik und Informationstechnik 264 248 -6,1
Informatik 491 459 -6,5
Maschinenbau 254 259 +2,0
Raumplanung und Raumordnung 177 152 -14,1
Technische Chemie 226 248 +9,7
Technische Mathematik 275 296 +7,6
Technische Physik 302 289 -4,3
Verfahrenstechnik 80 105 +31,3
Vermessungswesen 44 55 +25,0
Wirtschaftsinformatik    77 83 +7,8
Wirtschaftsingenieurwesen-Maschinenbau 275 275 0
Bachelorstudien gesamt: 3.429 3.474 +1,3

Tabelle: Vergleich Anzahl neu begonnener Bachelorstudien, Stand 5.9.2013, Quelle:TISS

Die derzeit erhobenen Zahlen stellen einen vorläufigen Wert zum Stichtag 5.9.2013 dar. Hinzu kommen Zulassungen (Nachfrist bis 30.11.2013), die durch die gesetzlich definierten Ausnahmeregelungen geregelt sind. Weiters sind noch die Anträge von StudienwerberInnen aus dem Ausland zu berücksichtigen.

Die Entscheidung der TU Wien, in diesem Jahr keine Auswahl- und Aufnahmeverfahren in Architektur/Raumplanung und Informatik durchzuführen bedeutet, dass die TU Wien nach wie vor unbeschränkten Zugang hat, nicht jedoch unbeschränkte Plätze. "Wir setzen konkret in den Studienfeldern Architektur und Informatik Maßnahmen, um zu realistischen AnfängerInnenzahlen verknüpft mit akzeptablen Betreuungsverhältnis zu kommen", erklärt Adalbert Prechtl, Vizerektor für Lehre.

STEOP neu in der Architektur

Ab Herbst müssen Studierende im ersten Semester aus einem Angebot von einführenden Lehrveranstaltungen, zu denen unter anderem die Fächer "Zeichnen und visuelle Sprachen", "Gestaltungslehre", "Darstellende Geometrie", "Bauphysik", "Materialkunde" und "Gegenwartsarchitektur" gehören, positive Zeugnisse im Umfang von 18 ECTS-Punkten nachweisen, um ihr Studium in den betreuungsintensiven Lehrveranstaltungen ab dem zweiten Semester fortsetzen zu können.
Verpflichtender Bestandteil ist ein Orientierungskurs, der in Kleingruppen abgehalten wird. Der Kurs umfasst drei Übungen, bei denen die Studierenden unter anderem das Berufsfeld Architektur näher kennenlernen und erfahren, welche Voraussetzungen für ein erfolgreiches Architekturstudium nötig sind. Die intensive Auseinandersetzung mit dem Fachgebiet, dem Beruf und dem Studium soll Selbstvertrauen aufbauen.

Motivation in der Informatik

In der Informatik werden die Studieneingangsgespräche (STEG) weitergeführt, verbunden mit der Abgabe eines "Letter of Motivation". Dieses System hat sich bewährt und bietet einen persönlichen Studieneinstieg, da alle Studieninteressierten ein Gespräch mit einem Professor oder einer Professorin über ihre Studienmotivation und Erwartungen führen. STEG startete bereits Anfang Juli während der Inskriptionsfrist, sodass für die Studieninteressierten eine zeitgerechte Auseinandersetzung mit Ihrer Studienentscheidung stattfindet und gegebenenfalls eine Umorientierung noch vor Studienbeginn möglich ist. Ein zentrales Anliegen der Fakultät für Informatik ist es, dass potenzielle Studierende sich frühzeitig informieren, ihre Erwartungen und Motivation abklären können und somit auch eine fundierte Studienentscheidung treffen.

Aussender und Rückfragehinweis:

Herbert Kreuzeder
Büro für Öffentlichkeitsarbeit
Technische Universität Wien
Operngasse 11, 1040 Wien
T +43-1-58801-41023
herbert.kreuzeder@tuwien.ac.at
http://www.tuwien.ac.at/pr