Informatik, TU Wien

The Acousmatic Project

Freitag 9. Jänner: Carving the Sound Space 1

19:30h - Festivalseröffnung 

Gerald Steinhardt, Dekan der Fakultät für Informatik

Peter Weibel, Künstler, Leiter des Zentrums für Kunst und Medientechnologie (ZKM) Karlsruhe

20:00h - PLAYING SPEAKERS

Konzert von Studierenden der VU Music Interface Design (Thomas Gorbach) am Institut für Gestaltungs- und Wirkungsforschung, TU Wien/Informatik

21:30h - Werke von Elisabeth Schimana, Veronika Mayer & Thomas Gorbach

Die Speicherbarkeit von Musik kann als die kopernikanische Wende in der Musikgeschichte betrachtet werden. Die technischen Veränderungen ermöglichen eine neue musikalische Erforschung der Klangwelt und der Aufführungsmodalitäten computergenerierter Musik.
Thomas Gorbach ermöglicht mit seiner Konzertreihe THE ELECTROACOUSTICPROJECT seit 2007 Studierenden der TU Wien, österreichischen und international agierenden Komponistinnen die Erforschung und die Präsentation dieser faszinierenden Welt.
Die Akusmatik, die Medientheorie der Computerklänge, wirkt hier als Ausgangspunkt für musikalische, kompositorische und technische Neuerungen, und gibt dem Projekt nun seinen neuen Namen: THE ACOUSMATIC PROJECT.

Carving the Sound Space

Klänge sind wie Steine, die man sich zurecht meißeln muss – ein Weg in die Ungewissheit, denn der Klang in seiner Modulation ist immer präsent. Technische Möglichkeiten und musikalische Vorstellung fordern zur Interaktion mit dem soeben Erkannten auf und treiben den Schaffensprozess voran. Algorithmen schaffen Klanglandschaften, die Komponierende und Zuhörende in unbekannte Gebiete führen. Dieser Vorgang endet nicht im Studio - die im Klang immanente Rauminformation, gilt es zu erkennen und auf die gegebene Lautsprecherkonfiguration des Akusmoniums zu übertragen.
Mit Carving the Sound Space möchte Thomas Gorbach einen Querschnitt durch die aktuellen Positionen akusmatischen Schaffens vorstellen: vom Begründer der Akusmatik, François Bayle, seinem Nachfolger, Daniel Teruggi, der Vertreterin der Belgischen Schule, Ingrid Drese, bis zur jungen KünstlerInnengeneration heutigen Schaffens.