Informatik, TU Wien

Leitbild

Die Fakultät für Informatik an der TU Wien forscht und lehrt im Bereich Informatik und Wirtschaftsinformatik. Beides sind junge und innovative Wissenschaften, die in der gegenwärtigen Informationsgesellschaft eine zentrale Rolle einnehmen. Die Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT, engl. ICT) werden zunehmend Bestandteil aller Lebensbereiche und sind durch einen sehr raschen Wandel gekennzeichnet. Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft, aber auch die persönlichen Lebensräume von immer mehr Menschen sind von der Entwicklung und dem Einsatz der ICT betroffen.

Die Schlüsselstellung der Informatik fordert intensive Anstrengungen in Forschung und Lehre. Ziel der Fakultät für Informatik ist es, nationale und internationale Forschungstrends mit zu bestimmen und mit zu gestalten sowie international sichtbare Exzellenz zu entwickeln. Sie orientiert sich in ihren Handlungen an folgenden Leitlinien:

  • Wissenschaftliche Exzellenz,
  • Vernetzung von Forschung und Lehre sowie
  • Wahrnehmung ihrer gesellschaftlichen Verantwortung.

Wissenschaftliche Exzellenz

Im Zentrum der Forschung an der Fakultät für Informatik steht die anwendungsorientierte Grundlagenforschung. Diese zeichnet sich durch einen primären Fokus auf die wissenschaftliche Grundlagenforschung aus. Im Sinne der Anwendungsorientierung werden die Fragestellungen durch praxisrelevante Probleme stimuliert und beinhalten eine – wenn auch mittel- bis langfristige - Perspektive der praktischen Umsetzung der Forschungsergebnisse. Damit legt die Fakultät für Informatik bewusst ihren Schwerpunkt auf die Wissenschaft als Gegenpol zur reinen Entwicklungsleistung.

Zusätzlich erachtet die Fakultät auch den Transfer der Forschungsergebnisse als sehr wichtig. Projektbezogene Kooperationen mit Wirtschaft und Industrie haben daher eine lange Tradition an der Fakultät und werden auch künftig unterstützt und gefördert werden. Die Freiheit und Unabhängigkeit von Forschung und Lehre stellen hierfür eine zentrale Voraussetzung dar.

Vernetzung von Forschung und Lehre

Auf Grund der dynamischen Entwicklungen auf dem Gebiet der Informatik ist eine enge Kopplung zwischen Forschung und Lehre sowie deren internationale Einbindung notwendig. Für die Fakultät für Informatik stellt die forschungsgeleitete Lehre eine zentrale Voraussetzung für eine qualitativ hochwertige Ausbildung dar.

Darüber hinaus ist aber auch vermehrt die Einbindung der Praxis notwendig. Diese ermöglicht sowohl die von Wirtschaft und Gesellschaft benötigten kreativen und innovativen Arbeitskräfte bereitzustellen als auch qualifizierten, im internationalen Vergleich kompetitiven, wissenschaftlichen Nachwuchs hervorzubringen.

Die AbsolventInnen erhalten eine fundierte und umfassende Ausbildung mit hoher Problemlösungskapazität und breiten Berufs- und Entwicklungsmöglichkeiten im In- und Ausland.

Gesellschaftliche Verantwortung

Die Fakultät für Informatik bekennt sich zu ihrer gesellschaftlichen Verantwortung. Diese besteht vor allem in Bezug auf die gesellschaftliche Relevanz der Informatik, wie etwa Datenschutz oder Datensicherheit, aber auch beispielsweise gegenüber Menschen mit Behinderungen.

Aus dieser Verantwortung ergibt sich auch die Verpflichtung, öffentlich zu Informatik-relevanten Themen Stellung zu nehmen und damit der Gesellschaft die eigene Expertise zur Verfügung zu stellen.

Gleichstellung und Frauenförderung

Frauen sind in der Informatik nach wie vor unterrepräsentiert. Um dem entgegenzuwirken, fördert die Fakultät für Informatik Frauen und setzt sich aktiv für ihre Gleichstellung ein. — Mehr…

Im Sinne des Gender Mainstreaming ist es Aufgabe der Fakultät für Informatik, in Forschung und Lehre die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern von vornherein und regelmäßig zu berücksichtigen.