Im Bereich der Informatik hat die Entwicklung der letzten Jahre zu einer Diversifizierung der Forschung geführt, die stark von der Durchdringung der Gesellschaft mit neu entwickelten Kommunikationsmedien, insbesondere durch das Internet, geprägt worden ist, aber auch die Entwicklung hochintegrierter Systeme im Automatisierungsbereich beinhaltet.
Anwendungsgebiete wie Finanztransfer, E-Commerce, Verkehr, Umwelt etc. sind, obwohl erst vor kurzem entstanden, bereits wesentliche Bereiche der Informatikforschung, und neue Anwendungsgebiete kommen ständig hinzu. Generell besteht ein starker Trend zu immer größeren, integrierteren und durchdringenderen IT-Systemen und „Systemen von Systemen“. Besondere Herausforderungen sind die zunehmende Komplexität und ständige Veränderung dieser Systeme, deren Sicherheit und Zuverlässigkeit sowie deren Integration.
Die fünf Forschungsschwerpunkte (Computational Intelligence, Medieninformatik und Visual Computing, Technische Informatik, Verteilte und Parallele Systeme sowie Wirtschaftsinformatik) stellen die zentrale Leitlinie bei der Weiterentwicklung und Profilbildung der Forschung an der Fakultät für Informatik dar. Dabei werden dynamische Entwicklungen berücksichtigt und inhaltliche Anpassungen an neue Erfordernisse vorgenommen.
Den Anforderungen der forschungsgeleiteten Lehre entsprechend, bildeten die Forschungsschwerpunkte auch die Basis für die Bachelor- und Masterstudien.
Der Entwicklungsplan der Fakultät bietet eine ausführliche Darstellung des aktuellen Stands, sowie der künftigen Entwicklungen in Forschung und Lehre.
Weitere Informationen über die Forschungstätigkeit und Projekte kann an folgenden Stellen gefunden werden:
Auf internationaler als auch auf nationaler Ebene finden Spitzenleistungen von Mitgliedern der Fakultät für Informatik Anerkennung.
Die international herausragenden Leistungen von Georg Gottlob und seinem Team auf den Gebieten der Datenbanktheorie, Komplexitätstheorie und Artificial Intelligence wurden 1998 mit dem Ludwig-Wittgenstein-Preis ausgezeichnet, der höchste Auszeichnung die vom FWF an österreichische Forscherin und Forscher vergeben wird.
Der START-Preis für Dieter Schmalstieg förderte die Weiterentwicklung der „Augmented Reality Technologie“. Dreidimensionale Computergrafiken werden auf halbdurchsichtigen Miniatur-Bildschirmen in das Sichtfeld der BenutzerInnen eingeblendet, um vor Ort und abhängig von der Situation helfende Informationen anzuzeigen.
Die im Rahmen des START-Preises von Ulrich Schmid durchgeführten Forschungsprojekte widmeten sich primär einem hochgenauen GPS-basierenden Zeitservice sowie einem wireline + wireless LAN/Feldbus für fehlertolerante, verteilte Echtzeitsysteme.
Wirkliche Mitglieder: Georg Gottlob, Hermann Kopetz
Korrespondierendes Mitglied: Thomas Eiter
Best Overall Museum Web Site
Mehdi Jazayeri wurde auf Grund seiner Leistungen auf den Gebieten "programming languages, software engineering and informatics education" zum IEEE Fellow gewählt.
Werner Purgathofer erhielt den Eurographics Distinguished Career Award 2006 für seine Leistungen im Bereich Computergraphik.
Die IEEE Computer Society verlieh Hermann Kopetz den international renommierten „Technical Achievement Award“ für seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der sicherheitskritischen Echzeit-Computerverarbeitung.
Werner Purgathofer wurde dabei für seine Beträge auf dem Gebiet der Computergraphik ausgezeichnet.
Walter Kropatsch wurde damit für seine Beträge auf dem Gebiet der Bildverarbeitung sowie für sein Engagement für die IAPR ausgezeichnet.