Informatik, TU Wien

Studentinnen

Siemens-Exzellenzstipendien der Fakultät für Informatik

Seit 2014 vergibt die Fakultät für Informatik in Kooperation mit der Siemens AG Österreich regelmäßig Exzellenzstipendien für hervorragende Informatikstudentinnen. Damit werden im Studium exzellente Frauen vor den Vorhang geholt und als Role Models sichtbar gemacht. Das mit 1.000 Euro dotierte Stipendium für exzellente Studienleistungen wird einmal pro Jahr im Rahmen des EPILOGs an mehrere Studentinnen vergeben.

Nächster Verleihungstermin: EPILOG, am 01.12.2016
Weitere Informationen: EPILOG

Verleihung 2016

Verleihung 2015

Verleihung 2014


Helmut Veith Stipendium

Das Helmut Veith Stipendium wurde als Unterstützung für herausragende Studentinnen der englischen Masterstudien an der Fakultät für Informatik ins Leben gerufen. Es ist in Erinnerung an den im März 2016 verstorbenen herausragenden Informatiker und Professor an der Fakultät, Univ. Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. Helmut Veith, benannt. Das Stipendium wird durch die TU Wien unterstützt, ist mit insgesamt 6.000 Euro sowie einer Studienbeitragsbefreiung dotiert und wird jährlich an eine Studentin vergeben.

Weitere Informationen: Helmut Veith Stipendium

 

Ursachenforschung: Leaky Pipeline

Ein sicher nicht „dünnes Brett zu bohren“ ist die Reduktion der „Leaky pipeline“ im Rahmen der Bachelorstudien Informatik und Wirtschaftsinformatik: Nur knapp unter 20% der Studienanfänger_innen eines Informatik-Bachelorstudiums sind weiblich, bei den entsprechenden Absolvent_innen sind es lediglich knapp über 10%. Das Frauenförderkonzept der Fakultät für Informatik sieht daher eine statistisch-empirisch aussagekräftige Untersuchung vor, welche Aufschluss über den Hintergrund geben bzw. vorhandene Vermutungen verifizieren soll. Auf Basis der Erhebungsresultate werden konkrete Umsetzungsvorschläge zur Reduktion der Dropout-Rate bzw. des Anteils prüfungsinaktiver Studierender, speziell betreffend Studentinnen, entwickelt.

 

Gendersensible Lehre

1. Status Quo: Fachdidaktische Praxis mit Schwerpunkt Gendersensibilität

Eine Maßnahme zum Halten der weiblichen Studierenden stellt die Implementierung einer gendersensiblen und inklusiven Lehre dar, welche auf die Interessen und Themen der heterogenen Studierendengruppe, insbesondere von weiblichen wie männlichen Studierenden, gleichermaßen Bezug nimmt. Dazu wird im ersten Schritt der Status Quo der fachdidaktischen Praxis in ausgewählten repräsentativen Lehrveranstaltungen des ersten Studienjahres erhoben. Darauf basierend wird ein Ideenkatalog mit Vorschlägen zur Weiterentwicklung der Lehre in Richtung fachdidaktischer Implementierung gendersensibler Lehrinhalte und -methoden.

2. Gender-Awareness-Lehrveranstaltungen

Durch das Modul Fachübergreifende Qualifikationen in den Studienplänen für Informatik sollen Studierende Qualifikationen entwickeln, welche im Berufsalltag eine wesentliche Rolle spielen und über die typischen fachlichen Kenntnisse und Fertigkeiten hinausgehen. In diesem Katalog sind seit den 90er Jahren unter anderem Lehrveranstaltungen im Bereich der Gender-Awareness (vormals Gender Studies) verankert.
Im WS2016/17 werden folgende Gender Awareness Lehrveranstaltungen angeboten:

 

Massive Open Online Courses

Im Zuge des Fakultätsprojekts START Informatik, welches zum Ziel hat, die Phase des Studieneingangs sowie das erste Studienjahr insbesondere fachdidaktisch qualitätsvoll zu gestalten, wird unter anderem ein Massive Open Online Course (MOOC) zum Thema “Einführung in das Programmieren” entwickelt. Charakteristisch dabei ist der explizite Fokus auf die gendersensible Gestaltung des Kurses.

 

Einbindung in die Forschung

1. Studienassistentinnenstellen

Die Fakultät vergibt Stellen für Studienassistentinnen, um qualifizierten und interessierten Studentinnen die Möglichkeit zu bieten, Arbeitsbereiche kennenzulernen und ein erstes Hinführen zur Forschung zu ermöglichen. Pro Jahr kann sich jeder Arbeitsbereich für maximal eine Studienassistentinnenstelle bewerben.
Für das Jahr 2016 wurden folgende Studienassistentinnenstellen ausgeschrieben:

2. Einbeziehung in Forschungsprojekte

Weiters werden weibliche Master-Studierende einzeln gezielt angesprochen, um sie für Forschung zu begeistern oder sie zu Konferenzbesuchen mitzunehmen. Ziel dieser Initiative ist es, sie als PreDoc-Assistentinnen in Forschungsprojekte einzubeziehen und sie im Sinne einer möglichen Karriere an der Fakultät zu “promoten”.