Informatik, TU Wien

Bachelorstudium Technische Informatik

Das Bachelorstudium Technische Informatik beschäftigt sich primär mit vernetzten eingebetteten Computersystemen, die in immer stärkerem Maße nicht nur in technischen Systemen wie medizinischen Geräten, Automatisierungssystemen, Autos und Flugzeugen sondern auch in Gegenständen des täglichen Lebens zu finden sind.

NEU:

  • Verpflichtende Studieneingangsgespräche für alle StudienanfängerInnen der Bachelorstudien der Fakultät für Informatik.
  • Neue Studienpläne ab dem Wintersemester 2011/12.

Ausrichtung

Ungeachtet des primär Informatikorientierten Zugangs erfordert die Beschäftigung mit vernetzten eingebetteten Systemen eine interdisziplinäre Grundausbildung, die (Mikro-)Elektronik, Telekommunikation bis zu physikalischen Grundlagen umfasst.

Qualifikationsprofil der AbsolventInnen

Fachliche und methodische Kenntnisse

Das Studium vermittelt fortgeschrittene Kenntnisse und ein kritisches Verständnis der Theorien und Grundsätze jener Gebiete der Informatik und anderer technischer Wissenschaften, die für die Technische Informatik relevant sind. Aufbauend auf den Grundlagen der Informatik sowie dem relevanten Basiswissen der (Mikro-)Elektronik, Kommunikationstechnik und Physik liegt der Schwerpunkt auf der Vermittlung von langfristig anwendbarem Wissen und universellen Methoden in den folgenden Teilbereichen:

  • Digitales Design
  • Signalverarbeitung
  • Microcontroller und Betriebssystemprogrammierung
  • Parallelität
  • Fehlertoleranz
  • Echtzeitfähigkeit
  • Formale Verifikation
  • Automation

Kognitive und praktische Fertigkeiten

Der Schwerpunkt liegt hier auf der Entwicklung jener kognitiven und praktischen Fertigkeiten, die Voraussetzung für hohe Problemlösungskompetenz sind. Durch entsprechende Übungen werden, unter Verwendung von aktuellen Technologien, Methoden und Werkzeugen wie modernen Programmiersprachen und Entwicklungsumgebungen, konkret folgende Fertigkeiten vermittelt:

  • Verwendung formal-mathematischer Grundlagen und Methoden zur Modellbildung und Abstraktion, Lösungsfindung und Evaluation
  • Interdisziplinäre und flexible/anpassungsfähige Denkweise
  • Zielorientierte Arbeitsmethodik
  • Wissenschaftlich fundierte Herangehensweise an Probleme
  • Umfassende schriftliche Dokumentation von Lösungen und deren kritische Evaluation

Soziale Kompetenzen, Innovationskompetenz und Kreativität

Der Schwerpunkt liegt hier einerseits auf der Ausbildung berufsnotwendiger Zusatzkompetenzen, andererseits auf der besonderen Förderung hoher Kreativitäts- und Innovationspotentiale.

  • Selbstorganisation, Eigenverantwortlichkeit
  • Teamfähigkeit im globalisierten Umfeld
  • Stimulation von Eigeninitiative und Neugierde
  • Anpassungsfähigkeit

Berufsfelder

Tätigkeitsfelder für AbsolventInnen liegen im Application Engineering an der Schnittstelle von Software und Hardware, in gehobenen Entwicklungsaufgaben im Bereich Embedded Systems sowie in unterstützenden Aufgaben im einschlägigen Forschungsumfeld.

Weiterführende Links