Eine zentrale Stellung nimmt das Management der immer größer werdenden Komplexität vernetzter eingebetteter Computersysteme („Internet of everything“) bei immer (sicherheits)kritischer werdenden Anwendungen ein, das ohne holistische Sichtweise in Bezug auf die verteilte Systemarchitektur nicht zu bewältigen ist: Kommunikationsfähigkeit, Power/Ressource-Effizienz, Fehlertoleranz, Security, Echtzeitfähigkeit usw. müssen hier gleichzeitig gewährleistet werden.
Sowohl das Bachelor- als auch (insbesondere) das Masterstudium Technische Informatik (MTI) in Zusammenarbeit mit der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik implementiert. Inhaltlich baut das MTI auf den im Bachelorstudium Technische Informatik vermittelten Mathematik- und Informatikgrundlagen sowie auf den TI-Spezialkenntnissen in Elektrotechnik, Physik, systemnaher Programmierung, Embedded Systems, Computer-Kommunikation, fehlertoleranten Echtzeitsysteme usw. auf.
Im Gegensatz zu Bachelor-Lehrveranstaltungen, in denen oftmals die Vermittlung von
Überblicks- und Anwendungswissen (”wissen wie“) im Vordergrund steht, sind die Lehrveranstaltungen des MTIs primär der Vermittlung von Spezial- und Hintergrundwissen
(”wissen warum“) gewidmet. Durch eine weitgehende Wahlfreiheit im Studium wird die
Ausbildung individueller Interessen stimuliert und die Entwicklung von Kreativität und
Persönlichkeit gefördert.
Das Masterstudium Technische Informatik ist der Ausbildung von hoch qualifizierten Führungspersönlichkeiten in der wissenschaftlichen Forschung, Entwicklung und Lehre im Bereich technischer Computersysteme gewidmet.
Dieses Masterstudium ist für AbsolventInnen eines Bachelor-, Master- o. Diplomstudium aus Informatik, Elektrotechnik oder Wirtschaftsinformatik geeignet.
| Dauer | 4 Semester |
|---|---|
| Umfang | 120 ECTS |
| Akad. Grad | Dipl.-Ing. (=Master of Science, MSc) |