Informatik, TU Wien

Bachelorstudium Medieninformatik und Visual Computing

Das Bachelorstudium Medieninformatik und Visual Computing verbindet die Vermittlung von Schlüsseltechnologien und technischen Verfahren auf den Gebieten der Computer Vision, Computer Graphics, Visualisierung und Augmented/Mixed/Virtual Reality mit der Ausbildung im Design von innovativen Interfaces.

  • Verpflichtende Studieneingangsgespräche für alle StudienanfängerInnen der Bachelorstudien der Fakultät für Informatik.

Ausrichtung

Im Studium wird auf informatisch-technische, mathematische und formale Grundlagen zurückgegriffen. Darüber hinaus erfordert die Beschäftigung mit den Fragestellungen der Medieninformatik eine interdisziplinäre Grundausbildung, die auch Wissen und Fertigkeiten zur kreativen und angewandten Gestaltung der Medien und deren Produktionsprozesse umfasst.

Qualifikationsprofil der AbsolventInnen

Fachliche und methodische Kenntnisse

Das Studium vermittelt grundlegende Kenntnisse im Bereich der Informatik, ein kritisches Verständnis ihrer Theorien und Grundsätze, sowie eine Einführung in folgende Bereiche:

  • Computer Vision
  • Computer Graphics
  • Visualisierung
  • Augmented/Mixed/Virtual Reality
  • Interaktion zwischen Menschen und Maschinen
  • Aufbau von speziellen Computer- und Sensorsystemen
  • Verständnis für Designdenken und Designpraxis
  • Soziale, kognitive und kulturelle Grundlagen

Kognitive und praktische Fertigkeiten

Durch die praktische Auseinandersetzung mit aktuellen Technologien, Methoden und Werkzeugen (wie modernen Programmiersprachen und Entwicklungsumgebungen) werden folgende kognitive Fertigkeiten vermittelt:

  • Einsatz formaler Grundlagen und Methoden zur Modellbildung, Lösungsfindung und Evaluation
  • Anwendung ausgewählter qualitativer, partizipativer und quantitativer sozialwissenschaftlicher Methoden
  • Einfache interdisziplinäre, systemorientierte Herangehensweise
  • Methodisch fundierte Herangehensweise an Problemstellungen, insbesondere im Umgang mit offenen/nicht spezifizierten Situationen
  • Entwurfs- bzw. Implementierungsstrategien
  • Kommunikation und technische Dokumentation
  • Entwicklung und Umsetzung von Design-Konzepte

Soziale Kompetenzen, Innovationskompetenz und Kreativität

Der Schwerpunkt liegt hier einerseits auf der Ausbildung berufsnotwendiger Zusatzkompetenzen, andererseits auf der besonderen Förderung hoher Kreativitäts- und Innovationspotentiale.

  • Teamfähigkeit,
  • Eigeninitiative und Neugierde,
  • Selbstorganisation, Eigenverantwortlichkeit,
  • Problemformulierungs- und Problemlösungskompetenz,
  • Verantwortung in komplexen Projekten oder Tätigkeiten,
  • Kenntnisse der eigenen Fähigkeiten und Grenzen, Kritikfähigkeit,
  • Reflexion der eigenen Arbeit und ihrer Wechselwirkung mit dem gesellschaftlichen Kontext

Berufsfelder

Tätigkeitsfelder für AbsolventInnen liegen in der anwendungsorientierte Forschung, der Entwicklung von Informations- und Kommunikationssystemen sowie der Gestaltung, Umsetzung und Evaluierung interaktiver Komponenten in Informations- und Kommunikationssystemen in Bereichen wie Visual Computing (Computergraphik, Computer Vision, Bildverarbeitung, Visualisierung, Mixed Reality etc.), Multimediale Systeme und Tangible Computing.

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