Informatik, TU Wien

Bachelorstudium Wirtschaftsinformatik

Die Wirtschaftsinformatik beschäftigt sich mit Information und Wissen sowie informationsverarbeitenden Prozessen in Organisationen und der Gesellschaft. Sie steht damit an der Schnittstelle von Mensch, Organisation und Informationstechnologie.

  • Verpflichtende Studieneingangsgespräche für alle StudienanfängerInnen der Bachelorstudien der Fakultät für Informatik.

Ausrichtung

Gegenstand der Lehre sind Informations- und Kommunikationssysteme in Wirtschaft und Gesellschaft, im Konkreten die Analyse, die Modellierung, das Design, die Implementierung und die Evaluierung solcher Systeme. Neben dem primär Informatik-orientierten Zugang erfordert der Erfolg solcher Systeme die Berücksichtigung technischer, ökonomischer und sozialer Aspekte. Dabei werden in Theorie und Praxis Informatik und Wirtschaftswissenschaften miteinander verbunden.

Qualifikationsprofil der AbsolventInnen

Fachliche und methodische Kenntnisse

Das Studium vermittelt fortgeschrittene Kenntnisse und ein kritisches Verständnis der Theorien und Grundsätze jener Gebiete der Informatik und der Wirtschaftswissenschaften, die für die Wirtschaftsinformatik relevant sind. Der Schwerpunkt liegt bei der Vermittlung von Wissen universeller Methoden:

  • Formale Grundlagen und Methoden
  • Konstruktive und analytische Methoden der Wirtschaftsinformatik
  • Zentrale Konzepte und Methoden der Informatik
  • Grundlagen und Methoden der Wirtschaftswissenschaften

Kognitive und praktische Fertigkeiten

Der Schwerpunkt liegt hier auf der Entwicklung jener kognitiven und praktischen Fähigkeiten, die essentiell für eine Problemlösungskompetenz sind. Durch entsprechende Übungen und unter Verwendung aktueller Technologien, Methoden und Werkzeuge werden konkret folgende Fertigkeiten vermittelt:

  • Modellbildung und Abstraktion
  • Integrative Verwendung formaler, informatischer sowie wirtschafts- und sozialwissenschaftlicher Grundlagen zur Systementwicklung und Evaluation
  • Interdisziplinäre, systemorientierte und flexible Denkweise
  • Wissenschaftlich fundierte Herangehensweise an Probleme
  • Dokumentation von Lösungen und deren kritischer Evaluation sowie deren überzeugende Präsentation

Soziale Kompetenzen, Innovationskompetenz und Kreativität

Der Schwerpunkt liegt einerseits auf der Ausbildung berufsnotwendiger Zusatzkompetenzen, andererseits auf der besonderen Förderung hoher Kreativitäts- und Innovationspotentiale:

  • Selbstorganisation, Eigenverantwortlichkeit
  • Konkurrenzfähigkeit im globalisierten Umfeld
  • Teamfähigkeit
  • Eigeninitiative und Neugierde
  • Anpassungsfähigkeit und Entscheidungsverantwortung in nicht vorhersehbaren Kontexten

Berufsfelder

Tätigkeitsfelder für AbsolventInnen liegen in der Analyse und Optimierung von Unternehmensabläufen und entsprechenden Informationsprozessen, in der Planung, Realisierung und Steuerung von Informations-systemen, in der anwendungsorientierten Systementwicklung, in der IT-gestützten Unternehmensführung auf Basis einer ganzheitlichen Betrachtung des Betriebs und dessen Umgebung als Informationssystem sowie in der Vermittlungsfunktion zwischen IT und Wirtschaft.

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