Informatik, TU Wien

ALGORITHMISCHES REGIME UND GENERATIVE STRATEGIEN

Zur regulatorischen Politik maschineller Abläufe

Eine internationale Konferenz des World-Information Institute zur Bedeutung von Algorithmen in Kultur und Gesellschaft.

Algorithmen werden oft als Garanten für Objektivität dargestellt, insbesondere zu kontroversen Themen wie Sicherheit und Risikobewertung. Aber nicht einmal Algorithmen können das Unmögliche, das heißt, die Anwendung objektive Logik, Präzision und Transparenz in einer undurchsichtigen Welt voller irreduzibler Unklarheit und Subjektivität. Die Form in der die Daten erzeugt und verarbeitet werden wirkt sich auf die Ergebnisse aus. Mit anderen Worten, Algorithmen und die zugrunde liegenden Formen von Rationalität sind verzerrt und so auch die Welt, die zu erschaffen sie beitragen.

Dies wirft drängende Fragen in Bezug auf ihre Methodik, ihre Politik und ihre Effizienz auf und es bedarf der Untersuchung ihrer beabsichtigten und unbeabsichtigten Folgen. Auf der Konferenz werden Fragen der Rationalität, Governance und, der Vorhersage und Modellierung anzugehen, sondern auch in der Agentur von Mensch und neuen generativen Strategien zu suchen.

"Algorithmische Regime und generative Strategien" will das Thema um kritische Perspektiven von Forschern, Künstlern und Aktivisten erweitern, um eine breitere und vielfältigere Debatte zu ermöglichen.

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Konrad Becker, Felix Stalder Conference Editors - Mit Thomas Sturm, Antoinette Rouvroy, Reinhard Kreissl, Btihaj Ajana, Francesca Musiani, Olga Goryunova, Paolo Ruffino, Gerald Raunig und Peter Purgathofer

Eintritt: Frei

Note

World-Information Institute in Kooperation mit dem Institut für Gestaltungs- und Wirkungsforschung an der Fakultät für Informatik der Technischen Universität Wien. Unterstützt von SHIFT Wien und BKA Kunst.