Informatik, TU Wien

„Shytech“ statt „Hightech“: Warum Komplexität nicht mehr akzeptiert wird

Schüchtern im Hintergrund – so soll sich Technologie verhalten, wird seit Jahren getrommelt. Aber erst jetzt scheint Bewegung in die Sache zu kommen. Bedienungsanleitungen, umfassende Schulungen und Co. könnten schon bald eine Ablauffrist haben. Einschalten und nutzen, ist die Devise.

Bestimmte Funktionen stehen auf einfachen, intuitiven Oberflächen zur Verfügung. Apps erobern den Alltag, und Technologie wird unsichtbar. Was komplex anmutet, wird abgelehnt. Welche Auswirkungen hat dieser Trend? Auf was müssen sich die Arbeitgeber einstellen? Hilft „Shytech“ dabei Berührungsängste zu überwinden und breitere gesellschaftliche Schichten anzusprechen? Und geht damit nicht auch ein gewisser Kontrollverlust einher?

Bei der kommenden Diskussion der APA E-Business Community diskutiert Hilda Tellioglu vom Institut für Gestaltungs- und Wirkungsforschung, Arbeitsbereich Multidisciplinary Design, mit Experten aus Wirtschaft und Forschung über die Notwendigkeit eingebetteter, sich versteckender Technologien im Alltag und im Arbeitsleben - zu Hause oder unterwegs. Ebenso thematisiert werden die Potentiale von Ambient Assisted Living (AAL) oder Embedded Systems, den Vorreitern dieser Entwicklung, sowie die notwendigen Schritte zur Etablierung der digitalen Integration bzw. Barrierefreiheit.

Diese Veranstaltungsreihe der APA-E-Business-Community, die von rund 15 Partnerunternehmen aus unterschiedlichen Bereichen des E-Business - darunter auch die TU Wien - getragen wird, adressiert VertreterInnen aus Wirtschaft, Industrie und Wissenschaft.

Hinweis

Möglichkeit zum Gedankenaustausch und Netzwerken bietet die "Happy hour" ab 18:30 Uhr.