Informatik, TU Wien

Wie Daten zum Wasser auf die digitale Mühle werden

Daten nachhaltig und verantwortungsvoll zu nutzen, scheint eine der größten Herausforderungen der Zukunft zu werden. Zwischen Big Data und Open Data, Datenschutz und Datensicherheit sehen sich die Unternehmen quasi in der Zwickmühle.

Über die wirtschaftlichen, aber auch gesellschaftspolitischen Auswirkungen dieses Trends, über den möglichen Nutzen für Klein- und Mittelbetriebe und die Chancen und Gefahren dieser Auswertung der immer größeren Datenberge diskutieren ExpertInnen aus Wirtschaft und Wissenschaft. Auf dem Podium wird Allan Hanbury, Privatdozent am Institut für Softwaretechnik und Interaktive Systeme (Arbeitsbereich Information & Software Engineering), von seinen Erfahrungen aus zahlreichen Projekten zur Analyse von großen Datenmengen berichten. Er wird die gesellschaftlichen Vorteile bspw. bei der Analyse von Patientendaten aufzeigen, aber auch auf die Tücken hinweisen, die durch die Vernetzung und Analyse von Daten auftreten können. Thema wird auch sein, wie die jüngeren Generationen tatsächlich sensibilisiert wird, wenn es um die Kosten- und Zeitersparnis durch angepasste Ergebnislisten von Suchmaschinen geht, für die im Gegenzug teils umfassende Informationen über die eigene Person preisgegeben werden.

Diese Veranstaltungsreihe der APA-E-Business-Community, die von rund 15 Partnerunternehmen aus unterschiedlichen Bereichen des E-Business - darunter auch die TU Wien - getragen wird, adressiert VertreterInnen aus Wirtschaft, Industrie und Wissenschaft.

Hinweis

Möglichkeit zum Gedankenaustausch und Netzwerken bietet die "Happy hour" ab 18:30 Uhr.