Informatik, TU Wien

Konkurrenz belebt: Wie sich die Unternehmens-IT verändern muss

Schnelle und flexible Lösungen sind gefragt. Scheitert die IT-Abteilung daran, warten schon diverse Mitbewerber. Vom „Tod der traditionellen IT“ und der Notwendigkeit einer grundlegenden Transformation ist im Cloud Computing-Zeitalter immer öfter zu hören.

Wie IT zur Verfügung gestellt, genutzt und abgerechnet wird, ändert sich derzeit dramatisch. Neben der Cloud ist dafür der Trend zu Mobile, Social und Big Data verantwortlich. Und diese Themen werden laut IDC bis 2020 für rund 90 Prozent des gesamten Wachstums am IT-Markt verantwortlich sein.

Wie lässt sich ein Mix aus den vorhandenen „klassischen" Lösungen mit diversen Cloud Services etablieren? Was muss sich auf Prozess- und Organisationsebene für diese hybriden Szenarien ändern? Wieso misslingt der Dialog mit Management und Fachabteilungen so oft? Was bedeutet es, wenn die Anwender mehr Kontrolle über die IT, die sie nutzen, erhalten? Und wie können Sicherheit und Compliance trotzdem gewährleistet werden?

Über diese Fragen diskutiert A Min Tjoa am Podium mit Alexander Falchetto (APA-IT), Oliver Krizek (Navax) und Peter Stolzlederer (NextiraOne). A Min Tjoa, Vorstand des Instituts für Softwaretechnik und Interaktive Systeme, wird auf die notwendige Flexibilität der heutigen Unternehmens-IT sowie die Besonderheiten von Clouds, ihr Potential und mögliche Risikofaktoren eingehen. Welche neuen Marktchancen bzw. Vorteile sich für Klein- und Mittelbetriebe aus den jüngsten Technologien ergeben und was Unternehmen bei der Datenspeicherung in der Cloud unbedingt beachten sollten – darüber wird A Min Tjoa aus seiner Forschung berichten.

Um die Wichtigkeit dieses Forschungsgebietes hervorzuheben, hat die Fakultät für Informatik „Adaptive Systems“ zu einem Förderschwerpunkt auserkoren

Diese Veranstaltungsreihe der APA-E-Business-Community, die von rund 15 Partnerunternehmen aus unterschiedlichen Bereichen des E-Business - darunter auch die TU Wien - getragen wird, adressiert VertreterInnen aus Wirtschaft, Industrie und Wissenschaft.

Hinweis

Möglichkeit zum Gedankenaustausch und Netzwerken bietet die "Happy hour" ab 18:30 Uhr.